.. lag in meiner Post eine Nachricht vom BGE. Wissen Sie was das ist? Ausformuliert heißt das Bedingungsloses Grundeinkommen. Ich habe mich bei denen mal umgesehen und die meinen das ernst! Ja ja - jeder soll Einkommen beziehen von dem er leben kann; egal, ob er arbeitet oder nicht, ob reich oder arm (dann nicht mehr ;), jung oder alt, dick oder dünn, schwarz oder weiß. Als Kind habe ich mir soetwas ähnliches mal vorgestellt. Verrückt, nicht?
Ob die Nahles auch so eine Nachricht bekommen hat? Sie will ja dieses Hartz 4 abschaffen, habe ich gelesen. Wie soll das aber gehen? Will sie dann die Grundeinkommen verlosen? So läuft das nämlich im Moment noch. Momentan, würde meine Mutter sagen. Mich schüttelt's, wenn ich das Wort höre: momentan! (wie das klingt!..;)
Vielleicht sollte ich der Nahles mal schreiben?

Ich habe mal gesehen, wie einer der Konstrukteure von Hartz 4 gesagt hat, dass der Plan ein völlig anderer war, als der, den Schröder dann draus gemacht hat.  Fragen Sie mal wikipedia.

Ja, ich werde ihr schreiben...   bis dahin also, Augusta

fertig :)

"Guten Morgen Frau Nahles,

wenn ich mich kurz vorstellen darf. Mein Name ist Augusta Löwe und ich habe meinen Gästen gesagt, ich würde Ihnen schreiben.

Wenn ich da keiner "Ente" aufgesessen bin, wollen Sie das sogenannte Hartz 4 abschaffen. Stimmt das soweit? Aus Zeitgründen habe ich den Artikel selbst nicht gelesen. Daher kenne ich Ihre Alternative zu dem Gesetz nicht. Ehrlich gesagt vermute ich auch, dass es noch kein konkretes Gegenmodell gibt, sondern erstmal die Idee. So ein Konzept braucht schließlich Zeit zum Reifen.

Diese Zeit kann ich Ihnen abnehmen, weil ich bereits vor 20 Jahren etwa ein Konzept entwickelt und den damals im Bundestag vertretenen Parteien vorgelegt habe. Es wurde nicht umgesetzt - vielleicht, weil ich nicht Prof. Dr.  usw. bin. Vielleicht war einfach nicht die Zeit dafür reif. Wer weiß das schon?

Hier mein Konzept:

1. Bedingungsloses akzeptables Grundeinkommen für jeden, bei gleicher Höhe für Ost- , wie                  Westbewohner. Heute ist es ja gottseidank wieder in aller Munde, insofern nichts neues.

1.1. Kein befristetes Experiment für ausgewählte Personen bzgl. dieses Grundeinkommens, da soetwas nie die Wirklichkeit widerspiegeln wird, sondern gesetzlich verankert, möglichst sogar in der Verfassung als Grundrecht aufgenommen.

2. Abschaffung sämtlicher Bezuschussung durch den Staat, wie bspw. Sozialleistungen, Subventionen von Landwirten oder Unternehmen etc.

2.1. Abschaffung sämtlicher staatlich verordneten Einbezahlungen, wie bspw. Rentenkasse, Arbeitslosenversicherung etc.

2.2. Dafür:

- freier Schulbesuch 

- freier Kindergartenplatz

- freie öffentliche Bibliotheken

 - freier Universitätsbesuch ohne Einschränkungen

- freie Gesundheitsversorgung dahingehend, dass Patient und Behandler über Therapie sowie Medikamente und Hilfsmittel entscheiden

3. Änderung des vorhandenen Steuersystems dahingehend, dass

- jeder Einwohner von Geburt bis Tod genau eine Steuer in Höhe von x % seines Gesamteinkommens abtritt und sämtliche anderen Steuern abgeschafft werden

3.1. Die Höhe der Steuer gilt es in den folgenden Jahren durch tatsächliches Ausprobieren herauszufinden, da im Vorhinein nicht berechnet werden kann, wie hoch sie sein muss, um die anfallenden Kosten zu decken

 

Dieses Konzept soll nicht einfach nur Denkanstöße geben sondern tatsächlich auch umgesetzt werden . Für Diskussion sowie Verbesserungsvorschläge bin ich jederzeit offen und einige Details  müssen ohnehin noch konkretisiert werden. Aber ich möchte weder Sie noch meine Gäste langweilen und denke hiermit wird deutlich worum es geht.

Es gibt noch viel, das es in unserem Land zu verändern gilt - zum Wohl der Bevölkerung und Sicherung des Staates. Und ich bin gern bereit meine Ideen mit Ihnen zu teilen. 

Mit besten Grüßen,

Augusta Löwe.

P.S. Ich werde dieses Schreiben meinen Gästen auf https://augusta-loewe.jimdosite.com zeigen sowie die entsprechende Seite in meinem Twitter- Account verlinken. Ihre Antwort jedoch nicht, wenn Sie es nicht genehmigen.

Leer, am 13.  November 2018."

 

21. November 2018

Man soll ja nicht sagen, was nicht ist. Also formulieren wir es anders:
Ich erwarte täglich Frau Nahles' Antwort ;)

2. Dezember 2018                 Zweites Türchen und erster Advent - na, wenn das mal nix is ;) Ich will mal gleich gucken, ob ich hier noch irgendwo eine Kerze finde. Aber zuerst zurück zum Thema. Ich habe mir "Anne Will" angesehen, um mich auf's Laufende zu bringen. Natürlich haben und werden die weiteren Talksendungen dieses Thema auch behandeln. Die Inhalte werden aber die gleichen sein und insofern genügt es, sich eine der Sendungen stellvertretend für alle anzusehen. Allenfalls nochmal in einigen Wochen, falls sich etwas grundlegendes ereignet hat...
Mal abgesehen von der üblichen Kindergartenmentalität (WIR haben schon dann und dann, aber Ihr wolltet bloß dies und das) wurden doch einige sehr schöne Sätze gesagt. Das Problem der oder vieler Politiker und deren Sätzen ist dann aber meist das Wie. In dieser Talkrunde war das nicht anders und der Moderatorin scheint das auch aufgefallen zu sein. Denn ich meine mich zu erinnern, dass sie tatsächlich auch gefragt hat, wie dies oder das denn umgesetzt werden soll. Also: aufrecht gesetzt und volle Konzentration. - Aber Augusta! geh lieber und schenk Dir eine Tasse Kaffee ein...
Ja, das hätte ich tun können, denn wieder gab es nur allgemeine und / oder schwammige Antworten - nix konkretes dabei. Sondern eher so etwas wie "Ich wünsche mir" oder "Ich  finde" oder auch "Wir müssen" und "Wir können/ nicht".
Nebenbei bemerkt: so funktioniert ja auch das System. Die Parteien propagieren ihre Ziele, irgendeine Partei gewinnt dann, die Medien sehen genau hin und "erkennen" irgendwann, dass die Wahlversprechen nicht eingehalten wurden und übertrumpfen sich gegenseitig in ihren Kommentaren mit missbilligenden Äußerungen. Und hier muss ich einfach mal eine Lanze für die Politiker brechen, denn die Medien sind da oft höchst ungerecht. Ich persönlich kenne nämlich keinen Politiker oder Partei unserer Zeit, der je konkret gesagt hätte, ich meine wirklich konkret, wie er also seine Ziele erreichen will. Viele Wege führen nach Rom.

Oh je, ich fürchte, das hier wird eine sehr lange Sitzung. Aber was soll ich machen, wenn die Verantwortlichen und auch Ideengeber nicht in der Lage sind die bestehenden Probleme gut zu lösen? Wobei die Ideengeber ja immerhin die Ideen beitragen ;)
Also brauchen diese Leute Nachhilfe bis auch sie alles verstanden haben und das erworbene Wissen dann sinnvoll umsetzen können.

Ich hole mal erst eine Kerze - sonst ist der Tag vorbei und nix angezündet!

Jetzt kann das hier weitergehen. Und als gute Nachhilfelehrerin will ich denn auch auf jeden Bedürftigen hier einzeln eingehen, sonst bringt das ja nichts.
Herr Spahn zahlt gerne Steuern weiß aber auch, dass es für Viele "ein Zwang ist, Steuern zu zahlen". Das kann man sehr einfach aus der Welt schaffen. Steuern sind zwar gut und richtig, denn irgendwie muss der Staat ja funktionieren. Es ist aber nicht richtig fast ein Drittel seines Einkommens dafür ausgeben zu müssen, weil das schlicht und ergreifend zu viel ist. Es ist auch falsch, wie die Steuergelder verwendet werden, weil es ein völlig unübersichtliches System ist mit dem selbst Steuerberater immer wieder überfordert sind. Ein Tierbesitzer versteht auch nicht, wofür er Hundesteuer bezahlen soll, wenn diese nichts mit seinem Hund zu tun hat. So gibt es zahlreiche Steuern, die nicht zielgerichtet sind, sondern erfunden wurden, um die Haushalte zu finanzieren - was soll das?? Die Lösung ist sehr einfach: Eine einheitliche Steuer, deren Betrag dort eingesetzt wird, wo es nötig ist. (Nötig ist dort, wo etwas für die Gesellschaft des Landes getan wird.) Ganz einfach.
Herr Spahn fände es unfair, dass man für (nur) 1400,- € arbeiten geht und mit den davon abgezogenen Steuern diejenigen finanziert, die arbeiten gehen könnten, es aber nicht tun, weil man dann ja kaum mehr habe als diese. Richtig, dieses Gesamtpaket wäre unfair. Gesamtpaket deshalb, weil die Entlohnung in Deutschland unfair verläuft und das Steuersystem unsinnig ist. Da aber der Arbeitende genau das gleiche Grundeinkommen zusätzlich zu seinem Verdienst erhält und der Nichtarbeitende ebenso die Steuer zur Finanzierung bezahlt, wird zumindest das Grundeinkommen an sich fair.
Herr Spahn glaubt, jeder, der sich in einer Notlage befindet und Unterstützung sucht, bekommt sie auch; es wird seiner Meinung oder Wissens nicht nach dem Warum gefragt. Nur mal für mein Verständnis: Ich gehe also hin, sage ich habe Not, brauche Unterstützung und bekomme Geld? Nein! Man gerät in Not, geht zum Amt, bekommt ein seitendickes Antragsformular ausgehändigt auf dem zu oberst die Frage nach der Begründung steht. Die Frage an sich ist aber schon überflüssig, weil niemand nur so aus Jux und Tollerei Geld beantragt und die Begründung sich aus den zig Nachweisen ergibt, die man ja auch noch vorlegen muss. Dann bekommt man zwei Wochen Zeit sämtliche Nachweise zu erbringen, wohingegen die Ämter sechs Wochen für die Bearbeitung benötigen dürfen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass man in der Übergangszeit bis zum rechtsgültigen Bescheid - höchstens aber für vier Wochen - möglicherweise Barschecks erhalten kann, wenn man denn danach fragt. Man erhält die Unterstützung übrigens nicht, wenn man einer Sperre unterliegt..Also nicht ganz einfach.
Herr Spahn möchte gemeinsam mit Frau Wagenknecht dem (oder einem) Ingenieur, der schon lange nichts findet, einen Job suchen und natürlich finden. Mal ganz ehrlich: " Ist das Ihr Ernst?" Es kann doch nicht darum gehen, dass Sie Ihren Prominentenstatus einsetzen und am Ende wohlmöglich behaupten, jeder fände Arbeit. Aber trotz aller Naivität sind Sie ja nicht blöd und setzen noch schnell nach: "Was dann in fünf Jahren ist, weiß ich natürlich nicht."
Und was ist mit den Fachkräften, die Frau Wagenknecht nicht kennt, und denen Sie keinen Job suchen? Trotz Fachkräftemangel finden sie nichts. Haben Sie die je gefragt, warum das so ist? Selbst ich kenne mindestens einen solchen Fall. Und der ist nicht einfach nur eine Fachkraft sondern hat für große Unternehmen deutschlandweit gearbeitet.
Frau Wagenknecht möchte erreichen, dass nicht jemand, der arbeitslos wird, schon nach einem Jahr ALG 1 ins soziale Aus stürzt, indem er in Hartz 4 kommt. Also soll das weg. Hier wäre das Grundeinkommen die Lösung und nicht das vorherige System von einerseits Arbeitslosengeld und andererseits Sozialhilfe. Denn das Arbeitslosengeld wurde am Lohn bemessen, was bedeutet, dass man als einfache Hilfskraft dann vermutlich auch nicht mehr Geld hatte, als ein Sozialhilfeempfänger. Sie ist aber nicht für ein Grundeinkommen, weil sie befürchtet, dass dann der Kündigungsschutz wegfällt und auch kein Anspruch mehr auf Mindestlohn besteht. Die Arbeitnehmer würden also gefeuert werden und / oder wieder unterbezahlt. Abgesehen davon wäre das schon deshalb keine gute Lösung, weil der Betrag, nämlich 1000,- € nicht ausreichen würde, da ja die Sozialleistungen wegfielen und Krankenkassenbeiträge selbst gezahlt werden müssten.
Mal zur Erklärung: die angesetzten tausend Euro wahren von meinGrundeinkommen.de ja bloß als gute, weil einfache, Rechengrundlage gedacht. Realistisch ist dieser Betrag natürlich nicht und muss wenigstens die lebensnotwendigen Kosten decken, soviel steht fest. Alle weitere Diskussion um das Grundeinkommen soll und darf also nicht auf diesem Betrag gründen.
Was nun den Kündigungsschutz sowie den Mindestlohn betrifft, kann ich Ihnen die Sorge nehmen. Im Gegenteil wird es sogar dazu beitragen, dass die Löhne steigen und  die Menschen unbefristete Verträge erhalten. Bei Ihrer Rechnung haben Sie nämlich beispielsweise die Lohnnebenkosten vergessen. Dazu kommt die Sicherheit, die die Arbeitnehmer durch das Grundeinkommen hinter sich wüssten. Sie hätten nicht mehr die Sorgen ins soziale Aus zu stürzen, wenn sie sich weigern für Dumpinglöhne zu arbeiten. Denken Sie mal drüber nach.
Frau Wagenknecht kennt viele, die Arbeit suchen aber keine finden und denkt, das seien ebenso viele Fälle wie die derer, die sich drücken. Der Grund wäre aber wohl nicht zwangsläufig das Geld, wenn der (vorgestellte) Bäcker ja übertariflich zahle. Daraus schließe ich, dass es eben nicht für alle Arbeit gibt. Die Lösung für dieses Problem wäre das Grundeinkommen, ganz einfach ;)
Frau Wagenknecht sagt das Lohnniveau wird nach unten gedrückt, weil die Menschen durch das Hartz 4- Gesetz (trotz Qualifikation) in schlechter bezahlte Jobs gezwungen werden. Das kann es aber auch nur deshalb, weil Arbeit nicht unbedingt nach tatsächlich erbrachter Leistung sondern nach Qualifikation sowie, nennen wir es Ansehen des Berufes bezahlt wird - mal ganz abgesehen von den Unterschieden zwischen Ost und West und auch den Geschlechtern. Aber auch hier würde das Grundeinkommen greifen, weil die Menschen sich eben nicht mehr abspeisen ließen, sondern sich einsetzen würden.
Herr Klingbeil (und Frau Wagenknecht ja auch stets und gern) spricht vom Mindestlohn, sagt aber nicht, dass der zwar grundsätzlich für alle Arbeitnehmer gilt, aber:

Keinen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn haben
- Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung
- Auszubildende
- ehrenamtlich Beschäftigte
- Langzeitarbeitslose, die vor Beginn der Beschäftigung ein Jahr oder länger arbeitslos waren, in den ersten 6 Monaten der Beschäftigung
- Praktikantinnen und Praktikanten im Rahmen von bestimmten Pflicht- oder Orientierungspraktika, ausbildungs- oder studienbegleitenden Praktika,     Einstiegsqualifizierungen oder Maßnahmen zur Berufsausbildungsvorbereitung.
Also ein schönes Wort ohne konsequente Durchsetzung.
Herr Klingbeil glaubt, man könne alle Arbeitnehmer und Arbeitslosen nach- und weiterbilden, um sie für die kommenden digitalisierten Berufe zu qualifizieren. Herr Klingbeil das funktioniert nicht. Ob Sie das nun wahrhaben wollen oder nicht: Egal wie früh Sie damit beginnen, es IST nicht jeder Mensch geeignet digital zu arbeiten.
Herr Klingbeil glaubt, Arbeit ist sehr zentral für Menschen. Er glaubt aber nicht, dass das Grundeinkommen funktioniert sondern findet, die Politik muss dafür sorgen, dass die Arbeitsbedingungen gut sind und dass es Arbeit gibt. Ich sage: wenn wir Grundeinkommen haben dann sorgen wir selbst dafür. Wir werden - Frau Wagenknecht Achtung, jetzt kommt' s - AUFSTEHEN und handeln. Aber keine Sorge, Sie werden dadurch nicht arbeitslos werden ;) Denn beispielsweise befürchtet Herr Klingbeil, dass wenn man den Leuten einfach Geld in die Hand gibt, gerade diejenigen verlorengehen, die sich nicht um sich selbst kümmern können, weil der Staat das nicht mehr tut. Also, wer hat gesagt, der Staat darf nicht mehr helfen, wenn es das Grundeinkommen gibt? Wie diese Hilfe dann konkret aussähe ist allerdings eine ganz andere Frage. Und würde der Staat jetzt schon helfen, dann gäbe keine Armutsberichte mehr, um nur eines zu nennen.
Frau Menne, ich glaube Sie benötigen keine persönliche Nachhilfe von mir ;) und Michael Bohmeyer, Dir schlage ich vor, Dich weiter auf dem Laufenden zu halten über das, was sich hier so tut - vielleicht siehst Du ja noch Möglichkeiten, die uns dann gemeinsam weiterbringen können.


Dies waren die privaten Nachhilfestunden, doch hin und wieder ist es sinnvoll, die Gruppe gemeinsam zu unterrichten - schon aus Zeitgründen ;) Hier möchte ich also zusammenfassend darauf eingehen, worüber die Gäste gleichermaßen gesprochen haben.

Wir brauchen kein Grundeinkommen sondern mehr Bildung. Es wurde betont, dass Verbesserungen in der Bildung nötig sind, deren Qualität von der Summe des investierten Geldes abhängt, aus der qualifizierte Bürger hervorgehen und somit die Arbeitslosenzahl automatisch gesenkt würde.
1. Schlechte Bildung liegt vor allem anderen an schlechten Lehrern.
2. Gute Bildung bedeutet auch ein gutes Vorbild zu geben, z. B. indem die Schulen saniert werden.
3. Es gibt zahlreiche gut gebildete Arbeitslose in Deutschland.
4. Bessere Bildung ist faktisch keine Ausschlusskriterium gegen das Grundeinkommen.

Digitalisierung macht nicht ausschließlich Berufe kaputt. Der Einspieler untermauerte, dass ebensoviel neue Berufe entstünden, wie durch die Digitalisierung wegfallen werden. Also müsse man mit der digitalen Bildung früh beginnen, würde so digitale Kompetenz schaffen und dem kommenden Arbeitsmarkt gerecht werden können.
1.  Je eher ein Mensch auf den Monitor starrt, desto weniger Entwicklung wird er erleben.
2. Menschen sind in ihren Möglichkeiten unterschiedlich. Da nützt auch die  frühkindliche Digitalisierung nichts. Irgendwann in tausend Jahren wird es vielleicht eine Art biologischer Selektion im Sinne von Evolution geben.
3.  Die Berufe, die tatsächlich wegfallen werden sind gerade diejenigen, die von "einfachen" Menschen besetzt sind, die  können was sie können und darin gut  sind - sie werden keine Arbeit mehr bekommen.

fertig ;)  gegengelesen, abgezeichnet und geht als Gedächtnisstütze an alle Beteiligten.

gestern 

hab ich den Satiregipfel von und mit Dieter Nuhr gesehen. Den fand ich ja mal gut - also den Nuhr, nicht den Gipfel. Den gab es da noch gar nicht. Aber sein Programm war so schön intelligent und spitzfindig. Im Laufe der Jahre hat sich das allerdings sehr geändert. Von Jahr zu Jahr hatte ich immer mehr das Gefühl, es steckte doch sehr viel Kommerz dahinter. Manchmal bekam man den Eindruck, er wolle auf Teufel komm raus die Sendezeit füllen. Diesen Eindruck hatte ich gestern nicht mehr. Ich glaube, er fand sich selbst tatsächlich gut. Ich fand ihn nicht gut; ihn nicht, seine Gäste nicht und demzufolge auch die Sendung nicht. Alles wirkte auf mich so gewollt und nicht gekonnt. Oder halt, nein! Eine Ausnahme gab es doch. Am Ende trat (wie hieß er doch gleich? - mal schnell nachsehen..) Andreas Rebers auf und er bewies zumindest formal Klasse. Aber die anderen...
Wieso ich aber drauf komme: Wenn an einem 16. Dezember ein Satiregipfel läuft, kann man davon ausgehen, dass eine Art Jahresrückblick in der Moderation vorkommt und war dann auch so. Und wie es bei solchen Rückblicken in der Regel immer ist, alles gesagte kannte man natürlich. Das Blöde bei der Satire ist nur, dass nicht nur  die Themen wiederholt werden sondern die Präsentationen gleich mit. Also originell ist das nicht ;)
Immerhin gab es ein neues Thema, nämlich das Grundeinkommen über das der Nuhr sich eigentlich nur das Maul zerrissen hat. Aber wie sollte es auch anders sein, wenn ein schlecht informierter und zudem überheblicher Dieter  Nuhr zu erklären versucht, was er selbst noch nicht verstanden hat. Da fällt mir ein Zitat ein: "Wenn man keine Ahnung hat, sollte man bescheiden das Maul halten."  Das ist übrigens der Originalsatz; seinerzeit durch Alfred Tetzlaff im "Ekel Alfred"  geprägt - ob der Dieter das weiß?..
Dem Beifall nach zu urteilen, den er für seine Äußerungen erhielt, ist er aber nicht der Einzige mit wenig bis keiner Ahnung. Man scheint in großen Teilen der Bevölkerung zu glauben, Grundeinkommen sei eine Form von idealistischem Größenwahn verpackt in batikgepeacter Jutetasche. Dabei haben wir alle das Recht auf dieses Grundeinkommen. Warum? Sagen wir so:

Die Welt gehört uns allen! darum ;)

Die Welt gehört uns Allen - genau das ist der Punkt, um den es beim Grundeinkommen geht. Nur haben wir heute leider das Problem der Zuspätgeborenen, wofür wir übrigens nichts können. Wir haben es uns nicht einmal ausgesucht geboren zu werden; das haben (bestenfalls) unsere Eltern getan, die sich ihre Geburt aber auch nicht ausgesucht haben. Das geht ja nun schon einige Generationen so und immer steht eines am Anfang: Jemand anderes entscheidet über unsere Existenz.
Da wir nun aber schonmal da sind, sagen wir uns: "Naja, dann mach ich halt was draus." Wir können jetzt aber nicht einfach hingehen, uns ein Fleckchen Erde suchen und darauf niederlassen, wie es ganz am Anfang und auch später noch üblich und möglich war. Denn die Welt ist ja schon aufgeteilt.  Und, nein, ich spreche hier nicht ausschließlich von sogenannten Superreichen aber auch nicht von unseren Müttern und Vätern, die sich ihr Stück Land wacker erarbeitet haben. 
Wir müssen jemand anderen bitten uns ein Stück von unserer Welt abzugeben und nicht vergessen: in den meisten Fällen müssen wir dieses Stück dann auch noch bezahlen. Ich höre die Kritiker jetzt schon sagen: "Naja, so ist halt das System - sonst könnte ja jeder kommen und machen, was er will." Aber wie bitte ist denn dieses System entstanden? Es ist ja nicht so, dass die Erde beschlossen hätte sich unter den Menschen aufzuteilen und jedem dann noch mit auf den Weg gegeben hätte, was nach dessen Tod mit seinem Anteil geschehen soll. 

Ich hoffe, meine Gäste sind gut ins Neue Jahr gekommen!

Ich wünsche Ihnen ein glückliches Jahr! 
und mir zahlreiche neue Gäste ;)

8. Januar 2019

Mittlerweile ist wohl genug Zeit des Wartens ins Land gegangen. Ich habe natürlich sehr bewusst eben sehr lange Zeit gewartet; schließlich haben Politiker auch andere Dinge zu tun, als sich mit den Belangen einer Bürgerin auseinanderzusetzen. Mein Belang ist aber zu wichtig, um hier zu sitzen und Daumen zu drehen (mag ich gar nicht).
Welche Reaktionen hat es nun auf meine Nachhilfe gegeben? Keine - nein, nicht ganz. Immerhin Lars Klingbeil hat geantwortet, dass er nicht antworten kann. Da die Nachricht an mich gerichtet war und ich mit meinen Nachrichten machen kann, was ich möchte (so sehe ich das zumindest), werde ich dem Datenschutz sicher nicht ungerecht, wenn ich das hier so schreibe.
Ich habe mich daraufhin näher mit ihm als Politiker beschäftigt und herausgefunden, dass er auch kein guter Ansprechpartner im Zusammenhang mit dem Grundeinkommen ist. Nicht etwa, weil er es ablehnt - das zumindest habe ich herausgefunden. Sondern weil er, wie soll ich sagen, Anfänger ist. Jetzt propagiert er zum Beispiel das
Grundeinkommensjahr. Jeder Arbeitnehmer soll pro gearbeitetem Jahr einen bezahlten freien Monat erhalten, den man nehmen kann, wann man möchte, also auch mehrere am Stück. Ich persönlich finde das unpraktikabel und - finanzierbar. Lars Klingbeil dagegen behauptet, das Grundeinkommen sei "schwer zu finanzieren". Ganz nebenbei bemerkt: Frau Wagenknecht hat bereits bestätigt, dass es möglich wäre. Und würde man nach meinem Konzept vorgehen, würde es gut funktionieren.


Mit seinen Äußerungen zeigt Lars Klingbeil allerdings, dass er das Grundeinkommen noch immer nicht verstanden hat und leider auch, dass er eben kein junger Politiker mit frischen Ideen und Denkweise ist, sondern auf der selben maroden Schiene fährt, wie Alteingesessene, die sich mit (sinnvollen) Neuerungen schwer tun. Ich zitiere: "Es hat ja einen Grund, dass man Leute, die man neu kennenlernt, oft zuerst nach ihrem Beruf fragt. Arbeit stiftet Identität, Selbstwertgefühl und hält unsere Gesellschaft zusammen. Deshalb ist das Grundeinkommensjahr daran gekoppelt, dass jemand arbeitet. Außerdem wäre ein völlig bedingungsloses Grundeinkommen, von dem Menschen vernünftig leben könnten, nur schwierig finanzierbar und für die fünftgrößte Industrienation der Welt eine Umstellung, die ich nicht sinnvoll finde."
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und vielleicht wird allein aus der Gewohnheit heraus zuerst nach dem Beruf gefragt? Ich kann ja jemanden schlecht als erstes nach seiner Schuhgröße fragen..
Arbeit stiftet Identität und Selbstwert - vielleicht ist er deshalb Berufspolitiker geworden und nicht "einfach nur Hilfsarbeiter"? Gleichzeitig wertet er den (angeblich) nicht arbeitenden Menschen damit ab. Übrigens nicht nur damit, sondern auch durch Äußerungen in seinem Twitter-Account, die ich hier nicht alle wiedergeben möchte. Angeblich schreibe ich deshalb, weil beispielsweise auch die Hausfrau arbeitet, was leider immer vergessen wird. 
Doch dieses Problem hat ja nicht nur er, sondern ein Großteil unserer Gesellschaft achtet nur den berufstätigen Menschen.

15. Januar 2019 - wunderlich, hat Roger Willemsen einmal gesagt, würde er werden, weil und wenn er sich so hin und wieder zum Arbeiten zurückzieht und ganz für sich allein ist. Das ist nachvollziehbar, finde ich. Wunderlich ist aber auch für wie einfältig "die da oben" das Volk nach wie vor halten.
Ich habe mir heute vormittag Meinungen von Politikern und  Wirtschaftsfachleuten zum Thema Grundeinkommen herausgesucht und gelesen. Und ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wie diese Menschen auf ihre Posten gelangen konnten. Denn nicht einer von ihnen hat das Grundeinkommen überhaupt verstanden. Und auf solcher Basis "argumentieren"  sie dann mit ihren (eigentlich sind es ja nur) Hypothesen gegen das bedingungslose oder auch für ein bedingtes Grundeinkommen. Wirklich erstaunlich, dass das noch niemandem - nichteinmal der Presse - aufgefallen ist. Aber zurück zum Punkt. Die gehen nach wie vor davon aus, dass unsere schöne Wirtschaft zusammenbrechen, sämtliche sozialen Errungenschaften dahinschwinden und in der Konsequenz Deutschland dann ja zugrunde gehen würde. Jetzt mal ganz ernsthaft: für wie dumm haltet Ihr uns?
Mich erinnert das sehr an das Frauenwahlrecht. Ich kann mir übrigens sehr gut vorstellen, dass gerade die SPD sehr stolz darauf ist zumindest irgendwie am Kampf dafür beteiligt gewesen zu sein. Doch warum gab es das nicht schon früher? Man hielt Frauen für dumm - ganz einfach. Frau Merkel, sind Sie JETZT bereit, öffentlich mit mir das Grundeinkommen zu erörtern?


29. Januar 2019 - wikipedia sagt "Von September 1948 bis Mai 1949 beriet der sogenannte Parlamentarische Rat in Bonn das Grundgesetz dieses neuen Staates.
Am 23. Mai 1949 wurde dieses Grundgesetz verkündet.", womit die Community wohl auch recht hat. Innerhalb von acht Monaten also wurde unser Grundgesetz entwickelt, abgesegnet und freigegeben - donnerwetter! so schnell kann's gehen, wenn man etwas will (oder muss?). Unsere Gründerväter (ich muss schmunzeln) hatten es damals sicher nicht einfach. Einerseits galt es, einen neuen Staat zu gründen, andererseits wurden sie von den Siegermächten scharf dabei beobachtet und weitererseits brauchte und wollte das Volk sicher wieder Orientierung - wie lange waren wir 2018 eigentlich quasi regierungslos?
Der Rat stand also unter Zeitdruck eine Alle zufriedenstellende Verfassung vorzulegen. Dass dabei auch das ein oder andere vergessen werden konnte, ist verständlich. Und soetwas wie das Grundeinkommen (ich schreibe bewusst nicht bedingungslos dazu, weil es selbstverständlich und insofern überflüssig ist) war nach dem Krieg nicht das erste, woran man dachte. Man dachte GAR nicht daran, kannte es nicht, es war nicht en vogue. Dabei hätte es in die Menschenrechte mit aufgenommen werden müssen, denn schon damals galt:"Die Welt gehört uns allen."  Mittlerweile hat sich ja aber schon sehr viel getan; ich meine generell. Die Todesstrafe ist abgeschafft, wir dürfen unsere Kinder nicht mehr züchtigen und, wie ich gerade gelesen habe, darf man sogar nackt Auto fahren - nur eben nicht aussteigen.
Warum schaffen es unsere jetzigen Verantwortlichen dann nicht, das Grundeinkommen zu akzeptieren, geschweige denn es umzusetzen?
Meine lieben Gäste, glauben Sie es oder nicht, weil die meisten von ihnen noch immer Kinder der ersten Generation sind. Sie wuchsen mit Vorstellungen auf, die von Menschen aus dem 19. Jahrhundert geprägt waren; unsere Gründerväter eben, die es allerdings nicht besser wussten. Dazu habe ich übrigens einen sehr schönen Artikel online im "
spiegel" gefunden. Und soll ich Ihnen noch etwas sagen? Die Kirche hat Schuld, positiv wie negativ. Negativ durch ihre überzogenen Moralvorstellungen, die sie den Menschen in die Wiegen gelegt, sie ihr Leben lang damit überdacht und am Ende noch im Grab damit bestäubt hat. So habe auch ich in der Schule noch gelernt, dass Eva nichts wert war, Kain und Abel haben mich gelehrt, wie Menschen sein können und ich aber tunlichst NICHT sein soll und mit den zehn Geboten hat man mir, wie vielen von Ihnen sicher auch, eine Anleitung für's Leben mit auf den Weg gegeben. Dieses Menschenbild wurde uns von anderen vermittelt, die ebenso belehrt wurden von Menschen, denen es genauso verinnerlicht wurde usw. usf.
Positiv, weil der Mensch eben immer auch Mensch ist und bleibt. Er will nicht leiden und mag es insgeheim,  ganz tief in ihm drin auch nicht, wenn andere leiden - der eine mehr, der andere weniger. Auch Gottesfürchtigen ging es einst nicht anders und sie ließen im Neuen Testament einen wesentlich liebevolleren Gottvater auferstehen als den mit Strafen nur so um sich werfenden im Alten Testament. So hat man aus Vor- und Kriegszeit seine Lehren gezogen und die Menschenrechte statuiert, auf das niemandem je wieder solches Unrecht und Leid widerfährt.
Nun gibt es immer Menschen, die Lehren kritisch hinterfragen und eigene sehr gute entwickeln, leider sind die in der Minderheit und dies vor allem auch in den Regierungsbänken - können sich also nicht durchsetzen. Oder wie sonst könnte man erklären, dass Frauen bis heute real nicht gleichberechtigt sind? Dreißig Jahre nach dem Mauerfall die Ostdeutschen noch immer geringer entlohnt und berentet werden? Atomkraftwerke auch heute noch nicht abgeschaltet sind? - um nur einige sehr sehr wenige Beispiele zu nennen. Alles zum Wohl des Menschen? Nein, schlicht und einfach
"der Muff von tausend Jahren"

"Sehr geehrte Frau Merkel,

ich wende mich zwar hier an Sie als unsere Bundeskanzlerin, finde aber das Wort schon optisch äußerst unattraktiv geschweige denn persönlich ansprechend. Insofern nehme ich es mir heraus, diese Amtsbezeichnung aus der Anrede zu streichen.
Ich bin als Augusta Loewe auf Twitter und in meinem Blog unterwegs, in dem ich mich mit dem Grundeinkommen befasse; letztendlich möchte ich es durchgesetzt wissen. Damit folge ich nicht einfach einer populären Bewegung sondern meinem Innersten, wenn man so will. Als Kind hatte ich dieses Lebensprinzip mehr oder weniger bildlich in meinen Gedanken - natürlich nicht konkret verbunden mit dieser Bezeichnung.

Ich habe mir schon lang die Frage gestellt, was Sie, die Bundeskanzlerin, über das Grundeinkommen denken und heute endlich konkrete Antworten darauf von Ihnen gefunden.

Die erste Antwort stammt aus dem Jahr 2008. Hier antwortete das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Ihrem Auftrag einem Herrn auf die Frage nach einer Enquete Kommission Grundeinkommen. In dieser Antwort heißt es, das Grundeinkommen bedeute eine Abkehr vom bisherigen Bedarfsprinzip eines solidarischen Sozialstaates sowie vom Prinzip Beitrag und Gegenleistung, auf dem die Arbeitslosen- und Rentenversicherung beruhen. Abschließend wurde vermerkt, das Ziel der Bundesregierung sei es aber diese Prinzipien zu stärken und insofern sei das Grundeinkommen kein Thema aktuellen Regierungshandelns.
Die zweite Antwort gaben Sie persönlich im Jahr 2017 in einem Interview dem Magazin "Unternehmer". Diese Antwort muss ich nicht aufführen,  da sie exakt dem entspricht, was Sie fast zehn Jahre zuvor schon sagten, bzw. schreiben ließen.

Konsequenz und Meinungsfestigkeit halte ich für wichtig und sinnvoll - aber nicht in jedem Fall hilfreich. Ihre Festigkeit besteht hier nicht nur aus Standhaftigkeit über ein Jahrzehnt , sondern leider auch darin, an Prinzipien festzuhalten, bzw. diese als Argumente gegen eine Idee anzuführen, die diesen Werten in absolut nichts entgegenstehen. Daher nehme ich an, dass Sie sich mit dem Thema Grundeinkommen nicht ausführlich auseinandergesetzt haben.

An dieser Stelle nehme ich mir nun die Freiheit Ihnen zu sagen: "Frau Bundeskanzlerin, das geht so nicht."

Sie regieren unser Land; das Land zu dessen Volk auch Ihre Familie gehört. Das Land, in dem die Stimmen für das Grundeinkommen nicht nur immer lauter sondern immer mehr werden.
Das können und dürfen Sie als unsere Bundeskanzlerin nicht mit einem Satz wie: "Ich halte das bedingungslose Grundeinkommen für keine gute Idee," abtun.

Antworten Sie mir und fragen Sie mich. Ich werde Ihnen das Solidaritätsprinzip des Models erläutern. Ich werde Ihnen darlegen, warum das Grundeinkommen Menschenrecht ist.

Mit besten Grüßen,

5. März 2019 Trotz Sturmböen und Regen gab es gestern auch bei uns Rosenmontag, jawoll! Um genau zu sein: ich habe auf meinem Weg zwei Maskierte, ein Kostüm und ein Hütchen gesehen ;) Mein Weg wohin? Ach, das wissen Sie ja noch gar nicht! Ich fuhr zu unserem Bundesarbeitsminister. Nein, nicht nach Berlin. Er macht wie es aussieht eine Tour durch Norddeutschland auf der er seine Respektrente vorstellt. Das habe ich mit angesehen. Nun möchte ich Sie hier aber nicht langweilen und ellenlang darüber berichten. Ich habe einen offenen Brief an den Minister verfasst, den Sie im Folgenden nachlesen können.
Ihre Augusta :)


„Guten Tag Herr Heil,

 ich war auf der gestrigen Veranstaltung in Leer, auf der Sie Ihr neues Rentenkonzept vorgestellt haben. Vielen Dank zunächst dafür. Auch wenn ich nicht viel neues erfahren habe, weil Ihr Konzept ja derzeit durch fast sämtliche Medien schlingert, gaben Sie uns immerhin einige bemerkenswerte Hintergrundinformationen mit. Und diese präsentieren die Medien in der Regel ja nicht. Insofern finde ich es immer ratsam, solche Veranstaltungen zu besuchen, wenn sie denn schonmal öffentlich sind.
Ich finde es zwar schade, dass nur so wenige Fragen aus dem Publikum beantwortet wurden aber man kann nunmal nicht alles haben.
Allerdings konnte ich während der gesamten Veranstaltung feststellen, dass ich mit meinen Grundgedanken richtig liege. Der erste ist: Es geht den meisten Politikern, die sich derzeit mit der sozialen Lage der deutschen Bevölkerung beschäftigen eher nicht um Stimmenfang, sondern meinen sie, was sie uns sagen. Diesen Eindruck habe ich gestern auch von Ihnen gewonnen.
Sie scheinen auch (wie ich selbst übrigens) eher der Realist als der Träumer zu sein. Wenn man ein Land führt, muss man das auch – alles andere führt unweigerlich zu Katastrophe.
Mir scheint es aber leider auch so zu sein, dass sich Ihr Realismus nur in bestimmtem Rahmen bewegt. Damit stellen Sie zwar keine Ausnahme innerhalb der Gesellschaft dar, ist für die Regierung dann aber wieder ungut.
Und hier knüpft mein zweiter Gedanke an, um den es mir derzeit geht. Ihr Rentenkonzept fußt auf den Prinzipien, nach denen unser Sozialsystem aufgebaut ist. Da dieses System aber sehr fehlerhaft und dadurch ungerecht ist, ist auch Ihr Lösungsvorschlag nicht zielführend. Sie gaben gestern schließlich selbst zu, dass beispielsweise Menschen, die ausschließlich in Minijobs beschäftigt waren, gar nicht in den Genuss Ihrer Respektrente kommen können. Dafür bräuchte es eine Erhöhung des Mindestlohns, für den Sie auch eintreten wollen. Mal abgesehen davon, dass dies unlogisch ist, ist es doch auch wieder nur eine Flickschusterei. Der Grundgedanke ist ja richtig und menschenwürdig. Aber doch auch nur notwendig, weil unser System an sich schlecht ist. Sie bauen Ihre Respektrente also auf eine marode Grundlage und werden noch Jahrzehnte damit verbringen alle weiteren noch vorhandenen Ungerechtigkeiten und Ungereimtheiten innerhalb des Rentensystems auf Vordermann zu bringen. Es wurden gestern ja zwei sehr konkrete Beispiel genannt.
All Ihre Begründungen für die Respektrente (das Wort an sich ist übrigens schon entwürdigend) sind sehr redlich aber als Argumente leider auch aushebelbar.
Das eigentliche Problem besteht also im System per se. Dieses gilt es nicht nur zu überdenken und reformieren sondern neu aufzusetzen.
Wenn Sie wirklich Gerechtigkeit wollen, dann müssen Sie vom (bedingungslosen) Grundeinkommen überzeugt sein. Bedingungslos setze ich bewusst in Klammern, weil es selbstverständlich bedingungslos und insofern nicht betont werden muss.
Besuchen Sie mein Café https://augusta-loewe.jimdosite.com/neulich/ wo Sie alle notwendigen Informationen dazu erhalten.
 
Mit besten Grüßen,

                                                                                                                                              Leer, im März 19.“

 
P.S. Da dies ein offener Brief ist, werden ich ihn in Kopie in meinem Café aushängen.

8. März habe mich heute nett mit meinen Gästen unterhalten :)

"Freut mich Deine Texte und Dein Interesse und Dein ...
Danke Dir!

Deine Website landete irgendwie auf meinem Monitor, nachdem ich auf eine Email vom Netzwerk Grundeinkommen oder  so ein wenig weiter geklickt hatte. Es kamen Infos über die Ergebnisse des finnischen Versuchs, usw. bis ich bei Dir landete.
So ist das mit dem Surfen.
Jedenfalls fand ich sehr angenehm, daß Du auf einzelne Aussagen verschiedener Politiker ziemlich detailliert eingegangen bist und eben auch nicht von vorne herein von der Annahme ausgegangen bist, daß die ja eh nicht genau das meinen, was sie sagen. und daß Du mehrmals die sofortige Umsetzung z.B. des BGE als beste Lösung postuliert hast, was ja üblicherweise bei den meisten Menschen, insbesondere den Politikern, die folgende o.ä. Antworten provoziert. "Das ist nicht machbar." Und daß Du Dir so viel zeit für das Thema nimmst.


Tschau!

Mach's gut!"

Liebe Kaffee- Genießerin,

ich als Kaffeeliebhaber habe Deine Beiträge zum Bedingungslosen Grundeinkommen genossen. Deinen Stil finde ich wunderbar.
Den Inhalt sowieso und sowas von wahr.
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit intensiv mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen und mit New Work. Da ich selbst immer wieder Probleme im Arbeitsprozess bekomme, da ich das Prinzip auf Augenhöhe arbeiten mit "Chef" und Jugendlichen verinnerlicht habe. Ich arbeite zur Zeit in einem Kinder-und Jugendheim.
[..]
Da hab ich dann Deine tollen Texte gelesen, ich mag eben auch diese spitze Ironie. Und überhaupt wenn sich "jemand" positioniert, zu Themen unserer Zeit, realistische Utopien, Veränderungen, die endlich, endlich angegangen werden müssen. 
Herzliche Grüße

17. März - Wem gehört die Welt? 

Genau so - uns Allen. Und damit das nun endlich mal in die Tat umgesetzt wird, unterstütze ich diese Petition und bitte nun all meine Gäste um ihre Unterschrift. Teilen Sie sie mit Freunden Bekannten Familien Chefs Kollegen - allen Menschen.

4. April - technische Probleme

Liebe Gäste!
Leider habe ich vor kurzem erfahren, dass eine Dame, die gern gezeichnet hätte, es nicht kann. Nicht etwa, weil sie "zu blöd" ist, wie  sie es nannte. Denn dies ist nicht die erste Petition, die sie auf der Plattform unterstützt. Nein, sie hat technische Probleme und landet, egal was und wie sie es macht kurz vor Abschluss wieder am Start.
Ich finde das höchst ärgerlich und weiß ja nun nicht, ob es noch weiteren Menschen so  ergangen ist.
Darum möchte ich Sie herzlich bitten, falls auch Sie ein Problem mit der Petition hatten, dies der Plattform mitzuteilen, damit man sich darum kümmert. Sie erreichen den Support unter der emailAdresse:
 help@change.org



Vielen Dank,
Ihre Augusta. 

9. April 2019 Ich finde, ich habe unserer Bundeskanzlerin nun Zeit genug zur Antwort gegeben - hat sie nicht genutzt. Also folgt eine weiter Einladung an sie, die ich für Sie, meine lieben Gäste, hier nun in Abschrift kopiere:


Guten Morgen Frau Merkel,
erinnern Sie sich an mich?
Vor einigen Wochen habe ich Sie eingeladen, mit mir das Bedingungslose Grundeinkommen zu erörtern.
Leider habe ich auf diese Einladung bislang noch keine Antwort erhalten. Das finde ich schon sehr schade. Aber wer weiß, vielleicht ist in der Briefzustellung eine Panne aufgetreten? Das kommt ja schonmal vor.
Also lade ich Sie hiermit erneut dazu ein mit mir das Bedingungslose Grundeinkommen zu erörtern. Ich werde Ihnen dann alle Fragen dazu beantworten und gehe davon aus, dass ich jegliche Skepsis Ihrerseits auflösen kann.
Sie können und dürfen sich dem, was ein sehr großer Teil der Bevölkerung schon seit langem auf unterschiedliche Art und Weise versucht durchzusetzen nicht weiter einfach entziehen.

Mit besten Grüßen

P.S. Eine Kopie dieses Briefes finden Sie auf meinem öffentlich zugänglichen Blog https://augusta-loewe.jimdosite.com/neulich/ ganz am Ende der Seite in Abschrift.

Ich wünsche Ihnen, meine lieben Gäste, fröhliche, sonnige, spazierende, lachende und schöne Ostern :)

26. April Die Kanzlerin hat geantwortet - Meine lieben Gäste, lang hat es gedauert. Doch heute morgen lag Post vom Bundeskanzleramt in meinem Postkasten. Ich zitiere im Folgenden den genauen Wortlaut des eigentlichen Schreibens. Den Briefkopf erspare ich mir und Ihnen - sind ohnehin nur Buchstaben und Zahlen ;)

Im Anschluss verfasse ich meine Antwort darauf. Man soll in Berlin schließlich nicht den Eindruck bekommen gegen eine Wand zu reden.

Sehr geehrte Familie ..,

für Ihr Schreiben vom 9. Februar 2019 an Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel danke ich Ihnen. Wegen der Vielzahl der täglich hier eingehenden Schreiben ist es der Bundeskanzlerin leider nicht möglich, in jedem Fall persönlich zu antworten. Sie hat mich damit beauftragt, zu Ihrem Schreiben Stellung zu nehmen. Aufgrund von Personalengpässen und der Vielzahl von Eingaben in ähnlich dringenden Angelegenheiten, komme ich leider erst jetzt dazu, Ihr Schreiben zu beantworten. Ich bitte hierfür um Nachsicht.
Sie fordern in Ihrem Schreiben die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.
Ich möchte Ihnen danken, dass Sie sich vertrauensvoll an das Bundeskanzleramt gewandt haben. És ist wichtig, dass die Bürger sich mit ihren Ideen und Vorstellungen zu den verschiedensten politischen und gesellschaftlichen Themen an das Kanzleramt wenden. Denn nur so kann man wissen, welcche Bedürfnisse der Einzelne hat.
Eine Änderung der Rechtslage kann ich Ihnen nicht in Aussicht stellen, da im Koalitionsvertrag nicht vereinbart wurde, ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen.
Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
.....

"Guten Morgen Frau Merkel,

Ihre Mitarbeiterin ... hat mir auf Ihren Wunsch hin auf meinen Brief vom 09. Februar an Sie geantwortet.
Leider stelle ich aber fest, dass sie nicht konkret auf den Inahlt meines Schreibens eingegangen ist. Das finde ich bedauerlich. Erweckt es schließlich nicht den Eindruck, dass ich ernst genommen werde. Aber ich versuche es erneut mit der Bitte um Ihre persönliche Antwort. Mir ist durchaus bewusst, dass Sie nicht jede Anfrage beantworten. In diesem Fall sollten Sie es aber tun, wie ich finde. Schließlich handelt es sich hierbei nicht "bloß" um eine Eingabe bzgl. einer Gesetzesänderung, sondern lud ich Sie ganz persönlich dazu ein, Ihnen Ihre Fragen und Bedenken rund um das Thema Grundeinkommen zu beantworten.
Folgen Sie meiner Einladung und Sie werden feststellen, dass das Grundeinkommen nicht einfach nur eine Idee sondern Menschenrecht ist.

Der Frau .. möchte ich folgendes mit auf den Weg geben:
Zunächst einmal hat nicht meine Familie, sondern ich der Kanzlerin geschrieben. Ich weiß nicht, wie Sie es halten. Doch wenn wir an meine Familie gerichtete Nachrichten erhalten, liest sie ebendiese. Auch wenn ich das Thema öffentlich behandle, hätte die Antwort daher ausschließlich an mich gerichtet werden müssen. Ob oder wem ich es noch vorgelegt hätte, wäre somit allein meine Entscheidung gewesen.
Desweiteren habe ich mit meinem Schreiben das Grundeinkommen nicht eingefordert, sondern lediglich darüber informiert, dass ich es umgesetzt wissen möchte.
Die Kanzlerin kann - wohl schon aus Zeitmangel - nicht sämtliche Post persönlich beantworten, weshalb Mitarbeiter wie beispielsweise Sie damit beauftragt werden. Wegen der hohen Anzahl der Eingaben sowie aufgrund von Personalengpässen dauert solche Antwort lang. Damit kann ich leben. Was ich aber erwarte ist, dass mein Anliegen nicht überflogen und mithilfe von Textbausteinen oder -vorlagen "beantwortet" wird. Dieser Eindruck zumindest ensteht beim Lesen Ihrer Antwort. Mir ist natürlich bewusst, dass ich nicht innerhalb einer Woche Rückmeldung erhalte. Also nutzen Sie die Zeit doch bitte die Nachrichten zu lesen und verstehen, um dann konkret darauf eingehen zu können. Nebenbei bemerkt hätte mir das jetzt auch so einiges Geschreibsel erspart.
Im Übrigen ist mir schon klar, dass die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens im Koalitionsvertrag nicht vereinbart worden ist. Wäre es so, müsste ich es schließlich nicht einfordern.

Mit besten Grüßen
.. "

P.S. Eine Abschrift finden Sie wie gehabt unter: https://augusta-loewe.jimdosite.com/neulich/

eingetütet und geht nachher mit mir zur Post ;)

9. Mai - Erinnern Sie sich an die Talkrunde bei Anne Will? Ich habe mich heute erinnert ;) und auch daran, dass immerhin einer der Kandidaten auf meine email reagiert hatte. Genau, Lars Klingbeil war das. Also habe ich mir gerade seine email nochmal vorgenommen, in der genau dieses stand:
"Sehr geehrte Frau ..,

vielen Dank für die Nachricht. Derzeit bekomme ich pro Tag eine Vielzahl von Mails und Nachrichten auf verschiedenen Kanälen. Mir werden alle Mails persönlich vorgelegt, so dass mich auch diese Mail persönlich erreicht. Das ist mir sehr wichtig. Meine Arbeit lebt von diesen Informationen, Anregungen, aber auch konstruktiver Kritik.
Ich bitte allerdings um Verständnis, dass ich es aufgrund der Vielzahl der Nachrichten nicht schaffe, alle zu beantworten.
Ich danke nochmals für die Mail.
 
Beste Grüße
.."

Seinerzeit schrieb er ja "derzeit" und ich finde, das ist spätestens heute vorbei. Also hat er eben heute von mir Post bekommen; nämlich diese:

"Guten Morgen,
"derzeit" ist ja nun vorbei, nehme ich an. Also gebe ich Ihnen hier nochmal die Gelegenheit zu einer Antwort.
Mittlerweile hat sich in meiner Arbeit einiges getan, somit ist diese anfängliche email nicht mehr brandaktuell. Sie können sich über alles allerdings durch die untenstehenden Links informieren.

Mit besten Grüßen"

Mal sehen, ob er das genauso sieht oder noch immer schwer beschäftigt ist..

10. Mai - Sinn oder Unsinn von Grundeinkommensparteien

Liebe Gäste,
Götz Werner hat seinerzeit die Initiative "Unternimm die Zukunft" gegründet und das ist gut so. Denn ohne sie wäre ich heute nicht hier. Er hat mit seiner Initiative die Diskussion um das Grundeinkommen wieder aufleben lassen, Michael Bohmeyer hat dadurch die Verlosung des Grundeinkommens initiiert, wodurch ich schlussendlich konkret darauf aufmerksam wurde. Schenkt man wikipedia Glauben, so existiert die Grundidee schon seit dem 15. Jahrhundert und immer wieder tauchten weitere unterschiedliche Modelle auf - wenn auch zumeist eher klein gehalten. Es folgten mehrere sogenannte Tests, durch die ermittelt werden sollte und soll, ob so ein Grundeinkommen funktionieren kann. Aber seien wir mal ehrlich: Diese Probierstuben sind zu klein und unterliegen absurden Einschränkungen, die zumeist dazu führen, dass den Kritikern schöne Gegenargumente zugespielt werden.
Andererseits haben sich mittlerweile viele viele Menschen zu Initiativen oder Parteien zusammengeschlossen und wollen auf diesem Weg zum Ziel kommen: Mitbestimmung da, wo entschieden wird. Klingt ja erstmal logisch. Ich gründe eine Partei, ziehe in den Bundestag und später ins EU-Parlament ein und kann so entscheidend dazu beitragen, dass das Grundeinkommen umgesetzt wird. Aber seien wir nochmal ehrlich: Ist das zielführend?
Ich denke dabei an eine Gruppe von Atomkraftgegnern und Umweltschützern, die sich -  Sie ahnen es bereits - in den 8oer Jahren zu den Grünen zusammengeschlossen hatten. Sie haben es drei Jahre später tatsächlich geschafft in den Bundestag einzuziehen. Es ging rein raus und wieder rein, bis sie in den 90er Jahren dann endlich aufgrund der Koalition Mitgerierungspartei waren; rein raus war damit aber nicht beendet. Wobei ich zwar nicht vergessen möchte, dass sie in Europa da schon eher Erfolg hatten.
Heute, fast (schnell rechnen!) vierzig Jahre später streikt eine Greta Thunberg mit unzähligen Mitstreitern für den Klimaschutz, die Atomdebatte hält weiter an und Umweltschutz sieht mittlerweile so aus, dass ich in unserem Schreibwarenfachhandel keine aus Altpapier gefertigten Briefumschläge kaufen kann, weil sie schlicht nicht mehr angeboten werden. Nein, da muss erst EDEKA kommen und sagen, was ich persönlich vor ich-weiß-nicht-wievielen Jahren selbst versucht habe zu etablieren, wir sind die Umweltbewussten und bieten Euch Dosen, statt Wegwerftüten an der Fleischtheke. Oder auch Obstnetze - aber auch nur für nicht-in-Plastik-verpackte Waren.
Was bitte hat nun diese grüne Umweltpartei tatsächlich erreicht? Ist es nicht eher der Zeitgeist, der diese "Fortschritte" macht? In Anführungszeichen, weil es kein Fortschritt ist, wenn es ja solche Umsetzungen bereits gab: Milch in Flaschen! vereinzelt beginnt man wieder damit. Getränke in Glas! einige Wasserlieferer machen das - andere beginnen sehr zaghaft wieder mit nullkommairgendwas Flaschengrößen.
Nein, weder die Grünen noch irgendwelche weiteren Umweltparteien oder Organisationen haben dies "erreicht" - das war lediglich der Zeitgeist. Und ich kann Ihnen sagen, ich weiß wovon ich hier spreche, denn ich war dabei. Diesem Zeitgeist entspringt auch eine Greta, die es  geschafft hat die Öffentlichkeit aus ihrem Winterschlaf zu wecken. Aber sie sieht es sehr richtig: sie streikt, wettert, redet und macht soviel - wofür? Und sie hat auch recht, wenn sie Ergebnisse nicht erst mit achtzig sehen will und das Nicht-Verhalten der Verantwortlichen anprangert.
An dieser Stelle möchte ich nocheinmal an die Grünen erinnern, die in ihren hübschen (wenn auch unkonservativen) Anzügen Reden schwingen, mal mit- mal nicht mitregieren, längst aufgegeben haben ihre Kinder während der Versammlungen zu stillen oder ihre Wintergarnitur zu stricken.
Ich bin nicht wie Greta aber ich will auch nicht warten bis ich achtzig bin. Ich möchte mir nicht weiter das Desaster auf schon unseren Straßen ansehen. Keine alljährlichen Spendenaufrufe mehr lesen müssen. Nicht in der Sonntagszeitung die glorreiche Botschaft finden, dass die soundsovielste Tafel eröffnet hat!
pause -

1. Juni Leider dauert die Pause länger als gedacht, weil mein Notebook tot ist :( und wiederbelebt werden muss/ wird - wie lange das dauert, weiß ich nicht. Jetzt gerade sitze ich übrigens in unserer Bücherei, damit ich Ihnen Bescheid geben kann. Die hat  zwar täglich geöffnet, aber ich kann nicht täglich dorthin gehen. Deshalb wird es hier bis zur "Wiederauferstehung" des Gerätes keine so regelmäßigen Einträge geben. 
DANACH geht es wie gewohnt weiter - versprochen :)
Alles andere läuft aber nach wie vor. Also fast alles andere, denn Twittern geht ja nun auch grad schlecht ;) Aber die Petition bleibt bestehen und ich stehe nach wie vor in Kontakt mit Frau Merkel! Auch Herr Heil hat zurückschreiben lassen. Die Post kann ich jetzt aber nicht hier hereinsetzen, weil die Besuchszeit an den PC's hier begrenzt ist :( - Und mein Banknachbar guckt uns seufzt auch schon genervt - der schreibt eher gemütlich mit einem Finger - ich aber nicht, hab ja zehn ;)

Darum vorerst: bis näxtma! Ihre Augusta :)